Jahresrückblick 2021


 

 

Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende. Wir sind in der dritten Corona-Welle gestartet und beenden dieses Jahr mitten in der vierten Welle. Für uns als Fußballmannschaft war es daher nicht immer einfach unsere Gemeinschaft zu pflegen. Sei es auf und auch neben dem Platz. Trotzdem hatten wir das Glück, im Mai den Ball wieder ins Rollen zu bekommen. Das Interesse war riesig und spiegelte sich auch auf die Teilnahme im Training wieder. Man spürte sofort, wie glücklich alle waren wieder raus zu kommen und ein Stück Alltag verleben zu dürfen. Gerade nach den Trainings und auch an vielen freien Tagen, fand die Mannschaft wieder zusammen und man verbrachte einige Zeit miteinander. Man hatte sich natürlich auch viel zu erzählen und war froh, miteinander lachen, diskutieren und sprechen zu können. Besser konnte die Wiederaufnahme unseres Hobbys nicht erfolgen und auch in der HFG sollte der Ball wieder rollen.

Trotz des körperlichen und auch spielerischen Rückschritts, präsentierte man sich in der HFG überraschend gut. Mit einem neuen System und weiteren Ideen, konnte man die eher schlechteren Jahre vergessen machen. So wurde gerade in der offensive wieder regelmäßig geknipst und Torgefahr ausgestrahlt und auch die Abwehr wirkte stabiler. Natürlich konnte man auf beiden Seiten auch noch viel Luft nach oben erkennen. Im Sturm ließ man zu viele gute Chancen liegen und in der Abwehr hat man ungewöhnlich viele Gegentore nach Standards kassiert. Letzteres ist bestimmt ein Vereinsrekord. Trotzdem ist die Abwehrreihe wesentlich kompakter und sicherer geworden. Das alles macht Mut für das nächste Jahr.

Leider gab aber nicht nur positive Dinge zu berichten. Nach einem super und unerwarteten Stimmungshoch, kam der unerwartete und plötzliche Knall auf den Boden der Tatsachen. Das alles begann mit der Sehnsucht nach einen Trainier und mit verschiedenen Ansichten der Personalien. Für mich persönlich ein unerwartetes und am Anfang unterschätztes Thema. Die Lage wurde ernst und es drohte eine permanente Spaltung unserer Truppe. So ist es aber manchmal. Da wo viele Menschen sind, gibt es viele Meinungen. Ein offener und direkter Weg der Kommunikation war schon in den Jahren zuvor etwas, was ausbaufähiger gewesen ist. Nun sollte genau das unsere Gemeinschaft auf die Probe stellen, was auch so geschah. Man spürte regelrecht die Spannung in der Luft und man hatte permanent das Gefühl, dass man aufpassen muss was man sagt. Ihr wisst alle was gemeint ist und wie es ausging. Natürlich gibt es bis heute verschiedene Meinungen und Ansichten darüber. Ich für meinen Teil bin froh, dass das Thema beendet werden konnte. Für mich, dass kann man mir glauben oder auch nicht, ging und geht es immer um das Wohl der Gemeinschaft. Jeder von uns handelt nach Prinzipien und Grundsätzen. Es ist oft schwer nachvollziehen welche das sind und oft weiß man sich nicht zu erklären. Deswegen ist die Kommunikation so wichtig für uns alle. Auf und auch gerade neben dem Platz leben wir davon. Emotionale Entscheidungen oder Ansichten sollte man immer versuchen reflektiert für sich zu hinterfragen und sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Eine Gemeinschaft für die wir uns entschieden haben. Eine Gemeinschaft die uns seit Jahren begleitet und so viel Spaß und tolle Momente beschert hat. Es gab natürlich auch Tränen und Ärger, aber am Ende blieben und bleiben wir immer Buercelona. So lange Leute an das glauben, was wir machen und versuchen, so lange bleiben wir bestehen.

Für das kommende Jahr wünsche ich uns allen ein glückliches und sorgenfreies Jahr. Natürlich nicht nur als Team, sondern jeden einzelnen. Ich persönlich wünsche mir, dass wir alle näher zusammenrücken und jeder, der Teil auf diese Gemeinschaft hat, dafür einsteht und dafür alles gibt. Lasst uns nicht vergessen miteinander zu reden und das nicht erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Konstruktive Kritik gehört genauso wie Lob dazu. Mit Sven Kraft haben wir nun auch einen neuen Trainier, der das unmögliche mit uns versucht. Das wir lernen Fußball zu spielen und vielleicht auch mal Meister werden. Ich bin auf jeden Fall gespannt wohin die Reise geht und was wir noch erreichen werden. Das Potential ist seit Jahren zu sehen. Lasst uns daher an einem Strang ziehen und wieder zueinanderfinden. Nutzt das Jahresende um euch nun auszuruhen und euch Gedanken zu allem zu machen. Ladet euren Akku wieder auf und kommt mit viel positiver Energie zurück.

Am Ende bleibt mir nur noch eins zu sagen. Ich wünsche euch allen frohe und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt Gesund und genießt die Zeit mit euren liebsten. Die Zeit rast viel zu schnell, um sich zu viel mit den negativen Dingen im Leben aufzuhalten.

 

Hakuna Matata

Euer Marco

 

 

 


Ein sehr starkes Brassert macht dem FC das Leben schwer


 

 

Im letzten Spiel der Saison, kam noch einmal eine große Hürde auf den FC zu. Personell entspannte sich die Lage bei den Lilanen etwas. Brassert trat nur mit 10 Mann an, aber die rannten und kämpften für 12. Deswegen hatte der FC alle Hand zu tun und hatte auch Glück, dass die Gäste nicht in Führung gingen. Der FC hielt aber dagegen, hatte aber Mühe und Not, gegen gut sortierte Gegner. Mit Geduld und genug Zeit, kam dann die Erlösung. Sascha schickte Phil auf reisen und die Nummer 14 verwandelte den perfekt gespielten Ball zur Führung. Danach war vom FC nicht mehr viel zu sehen und Brassert machte das Spiel. Viele Standards und Schüsse kamen auf die Jungs zu, die am Ende für viel Gefahr sorgten. Marco rettete mehrfach und auch Kevin kratzte einen Ball von der Linie. Am Ende spürte man nicht viel davon, dass Brassert nur mit 10 Leuten auf dem Platz stand. Es fühlte sich eher danach an, als wären die Lilanen zahlenmäßig unterlegen gewesen. Man hielt aber dagegen und rettete die schmeichelhafte Führung ins Ziel. Ein riesen Kompliment an den Gegner, zu so einer tollen Leistung. Ein Punkt wäre verdient gewesen, aber Marco wollte auch mal zu Null spielen ;-) 

 

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Zurück in alte Muster


 

 

Nach dem geglückten Trainer Debüt letzte Woche erwischte der FC heute einen Rabenschwarzen Tag. Es gelang wenig bis gar nichts. Man ist in alte Muster zurückgefallen und hat viel diskutiert. Dies zeigte sich dann in der Leistung auf dem Platz wieder. Viele Fehlpässe, schnelle Ballverluste, kaum Bewegung und sehr viele schlechte länge Bälle. Zusätzlich stand man heute in der Verteidigung sehr offen und man konnte sehr leicht mit langen Bällen überwunden werden. So kam dann auch gerechterweise eine 4:2 Niederlage zustande.

 

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